Menschen halten Schnüre in die Luft, die sich zu einem Netz verbinden

Vernetzen

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands bietet Interessierten verschiedene Veranstaltungsformate zum Austausch und zur Vernetzung.

Rückblick Regionaltreffen 2021

Ansprechpartnerin
Katharina Lippold-Andrae

Katharina Lippold-Andrae

Referentin Weiterbildung und Veranstaltungen

Tel. +49 (0)30 897 947 - 92

Fax +49 (0)30 897 947 - 91

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Gut gerüstet in die Zukunft - neue Mitstreiter*innen für die Bürgerstiftungsarbeit gewinnen

Wie lassen sich erfolgreich neue Mitstreiter*innen für die Bürgerstiftungsarbeit gewinnen? Mit einem klaren Profil, zielgruppenorientierter Öffentlichkeitsarbeit und einer strategischen Herangehensweise bei der Gremiennachfolge werden wichtige Weichen gestellt, um neue Personengruppen für die Bürgerstiftungsarbeit anzusprechen. Wie der Weg dahin aussehen kann, war das Thema unserer diesjährigen Regionaltreffen. Diese fanden pandemiebedingt erstmals an drei Terminen als reine Online-Veranstaltungen statt.

Großes Interesse unter Bürgerstiftungen

Rund 300 Bürgerstifter*innen aus ganz Deutschland hatten sich zu den Veranstaltungen angemeldet, die mit einer ausgewogenen Mischung aus Expert*inneninput, Beispielen aus der Praxis und ausreichend Raum für den digitalen Austausch viel Anregung für die eigene Bürgerstiftungsarbeit boten.

Für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten, haben wir nachfolgend die Highlights der einzelnen Treffen zusammengefasst.

Ein klares Profil macht Ihre Bürgerstiftung unverwechselbar und zeigt potentiellen Mitstreiter*innen was Sie tun und warum Ihre Arbeit wichtig ist. Gleichzeitig ermöglicht es intern Prioritäten in der Projektarbeit zu setzen und strategische Entscheidungen zu treffen.
Was aber gehört alles zu einem klaren Organisationsprofil? Was macht Ihre Bürgerstiftung so einzigartig und wo liegen ihre besonderen Stärken? Wie kann ein Prozess der Profilschärfung konkret ablaufen, damit sich alle Beteiligten auch mitgenommen fühlen?

Eine Organisation ist wie eine Persönlichkeit, die man mag oder nicht, der man gute oder schlechte Eigenschaften zuschreibt, die man ggf. näher kennen oder mit Freund*innen teilen möchte – oder auch nicht!

Nach einem fachlichen Input anhand konkreter Beispiele aus den Bürgerstiftungen von Veronika Steinrücke (Agentur steinrücke+ich), berichtete Alrun Luise Schößler (Geschäftsführerin der Wiesbaden Stiftung) von ihren eigenen Erfahrungen mit dem kürzlich durchlaufenen Profilschärfungsprozess bei der Wiesbaden Stiftung. Danach gab es Gelegenheit, sich in Kleingruppen mit anderen Bürgerstiftungen auszutauschen.

Zum Auftakt und als erste Lockerungsübung haben wir unsere Zoom-Nachbar*innen über, unter und neben uns unter Anleitung unserer Referentin und Expertin für Öffentlichkeitsarbeit, Franziska Rötzsch, digital begrüßt und ihnen allen zugewunken. So ist ein fröhliches Gruppenbild entstanden (siehe oben).

Auf der Suche nach neuen Mitstreiter*innen hat Frau Rötzsch die Teilnehmenden anschließend mit auf die Reise genommen und nach den Reisevorbereitungen „Wo soll es hingehen?“ „Wen suche ich?“ „Was kann ich bieten?“ die Wahl des Verkehrsmittels diskutiert: „Welche Medien gibt es?“ „Wer nutzt sie?“ „Welche Ressourcen und Fähigkeiten brauche ich?“

Die zweistündige digitale Veranstaltung bot praxisnahen Input zur Mitstreiter*innensuche über klassische und soziale Medien, Beispiele aus der Bürgerstiftungsarbeit und Raum für Dialog und Austausch.

In vielen Bürgerstiftungen steht bald ein Generationswechsel an. Ohne eine passende Strategie die Gremien mit Nachwuchs zu besetzen oder neue Unterstützer*innen für die Projektarbeit zu finden, wird eine Bürgerstiftung nicht nachhaltig agieren können.

Bei diesem Treffen hat unsere Regionalkuratorin Birgit Schäfer (ehemalige Vorständin der BürgerStiftung Hamburg) in einem Impuls für das Thema Nachfolge sensibilisiert und von der Staffelübergabe bei der BürgerStiftung berichtet.

In verschiedenen Themenräumen haben sich die Teilnehmenden im Anschluss zu den Themen Strategische Gremiennachfolge, Geschäftsführung, Amtsübergabe, Diversität und Junge Ehrenamtliche gewinnen mit anderen Bürgerstiftungen ausgetauscht.

  • Hinsichtlich der Frage, wie junge Menschen für die Bürgerstiftungsarbeit begeistert werden können, haben sogenannte Kinderbeiräte besonderes Interesse hervorgerufen. Diese werden bereits von einigen Bürgerstiftungen in Kooperation mit Children for a better world eingesetzt.
  • Im Raum Geschäftsführung wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass Ehrenamt von Hauptamt koordiniert wird. Wer eine hauptamtliche Geschäftsführung anstrebt, hat für deren Fiananzierung unterschiedliche Möglichkeiten, wie bspw. den Aufbau des Stiftungskapitals oder die Projektfinanzierung. Über Förderanträge, die die Bürgerstiftung für bestimmte Vorhaben stellt, können auch hauptamtliche Mitarbeitende finanziert werden.
  • Diversität ist ein Querschnittsthema und wurde in alle Gruppen behandelt. Ob Alte, Junge, Frauen, Männer, Homosexuelle, Migran*tinnen, Behinderte oder People of Color - idealerweise sehen sich in Bürgerstiftungen alle gesellschaftlichen Gruppen vertreten, was sich auch in der Zusammensetzung der Mitarbeitenden widerspiegelt. Indem diese Gruppen gezielt angesprochen werden, kann überdies weiterer Nachwuchs auch für Gremienämter gewonnen werden.

Als Fazit nehmen wir mit:

  • Das Thema Mitstreiter*innensuche und Nachfolge bleibt ein hochaktuelles Thema, das wir perspektivisch bei der Veranstaltungsplanung stärker mitdenken werden.
  • Online-Formate können auch zu Nichtpandemiezeiten eine wertvolle Ergänzung zu Präsenzveranstaltungen sein, da so ein viel größerer Personenkreis erreicht wird. Dies wurde uns mehrfach von Teilnehmenden zurückgespielt, daher werden wir das auf jeden Fall beibehalten.
  • Ohne Austausch geht es nicht: Ob digital oder bald auch wieder von Angesicht zu Angesicht - der direkte Austausch von Bürgerstiftungen untereinander ist ein zentraler Teil unserer Arbeit. Reine Informationsveranstaltungen können das Voneinanderlernen nicht ersetzen, daher freuen wir uns sehr, dass der Austausch auch digital so gut geklappt hat.

Bei Fragen zu den jeweiligen Veranstaltungen können Sie sich gerne an Katharina Lippold-Andrae wenden.

Was sind Regionaltreffen?

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands veranstaltet regelmäßig im Frühjahr sechs Regionaltreffen, bei denen Bürgerstiftungen einer Region zum gegenseitigen Austausch zusammenkommen. Bei diesen Treffen sind die jeweiligen Regionalkurator*innen vor Ort, helfen bei allen Fragen weiter und vermitteln bei Bedarf hilfreiche Kontakte. Neben Fachimpulsen, Diskussionen und kollegialem Austausch findet die Übergabe des Gütesiegels für Bürgerstiftungen statt.

Regionaltreffen in den vergangenen Jahren

Hinweis: Die Treffen in Duisburg, Berlin und Darmstadt fanden aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht statt. Eine Zusammenfassung der bisherigen Treffen haben für Sie zum Herunterladen bereitgestellt.

"Können wir mal kurz die Welt retten?"
#17Ziele – Bürgerstiftungen und Nachhaltigkeit. Eine Bestandsaufnahme.

Einkaufen mit Häkelnetz. Müllcouture bei der Berlinale. Solarenergie für Moscheen.

Die Welt verändert sich und mit ihr unsere Lebensbedingungen. Dies hat Einfluss auf das globale und lokale Denken und Handeln. Unsere heutige Lebensweise bedroht die natürlichen Ressourcen, die Sicherheit unserer Zukunft und der unserer Nachkommen. Nur gemeinsam können wir etwas verändern.

Im Jahr 2015 haben 193 Staaten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung definiert und mit der Unterzeichnung ihren Willen zum Ausdruck gebracht, gemeinsam die Herausforderungen, vor denen die Weltgemeinschaft steht, anzugehen. Diese auf Regierungsebene gesetzten Ziele sind letztendlich jedoch nur in Partnerschaft und auf lokaler Ebene, in kleinen Schritten und mutigen Experimenten erreichbar. Und genau da kommen die Bürgerstiftungen ins Spiel.

Bei den Regionaltreffen der Bürgerstiftungen 2020 stehen diese 17 Ziele im Mittelpunkt. Wir laden Sie ganz herzlich ein, diese Ziele besser kennenzulernen – oder festzustellen, was dazu längst in der Bürgerstiftungsarbeit vor Ort geleistet wird. Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen mit Kleidertauschbörsen, Lebensmittelrettungen und Integrationsprogrammen und lassen Sie uns gemeinsam die soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit der Bürgerstiftungsarbeit sichtbar machen.

Denn umweltbewusstes Häkeln, nachhaltige Mode und alternative Energien sind ein Thema für jeden von uns!

Kommunikationsstrategien für Bürgerstiftungen - Die eigene Arbeit erfolgreich bekannt machen

Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Bürgerstiftungsarbeit. Doch gerade Bürgerstiftungen kommunizieren häufig zu wenig über ihre Arbeit. Dabei gilt auch hier, dass der Erfolg von öffentlicher Resonanz abhängig ist, gerade auch im Hinblick auf die Gewinnung neuer UnterstützerInnen. Bei den RegionalTreffs 2019 standen daher wichtige Teilbereiche der Öffentlichkeitsarbeit im Fokus: Wie sieht eine erfolgreiche Kampagnenplanung aus? Und wie gestalten andere Bürgerstiftungen aus Ihrer Region ihre Kommunikationsmaßnahmen? Neben fachlichen Inputs externer ExpertInnen bieten RegionalTreffs viel Raum für den kollegialen Austausch. Dabei diskutieren neue und etablierte Bürgerstiftungen, Gründungsinitiativen und ExpertInnen gemeinsam Themen und Aufgaben der Stiftungsarbeit.

Schwerpunkt Fundraising

Sechs RegionalTreffs fanden von Januar bis April statt und trafen mit dem Thema Fundraising als wichtiges Instrument der Bürgerstiftungsarbeit den Nerv der Zeit. Mit über 150 Teilnehmenden waren die Treffen sehr gut besucht und entließen alle mit reichlich neuem Wissen und viel Inspiration.In einem fachlichen Input wurden zunächst (steuer-)rechtliche Aspekte beleuchtet – u.a. Spende vs. Sponsoring, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb, Regeln für Benefizveranstaltungen. Anschließend ging es um die Praxis: Wie ist das Fundraising in der Bürgerstiftung organisiert? Es ging beispielsweise um Verantwortlichkeiten, Voraussetzungen, Spenderanalyse, Fundraisinginstrumente sowie Dank- und Beschwerdemanagement.

Best Practice

Am Nachmittag stellten Bürgerstiftungsakteure einzelne Fundraisingprojekte oder ganze Fundraisingstrategien vor. Gemeinsam wurde reflektiert und erörtert, was bei den einzelnen Fundraisingprojekten gut lief, wo es Verbesserungsbedarf gab und was keinen Zuspruch fand. Vielfältige und inspirierende Ideen wurden hier aufgezeigt und ausgetauscht und das zentrale Anliegen der RegionalTreffs wurde erneut voll erfüllt: Die Vernetzung innerhalb der Region und das Kennenlernen der Bürgerstiftungen aus dem näheren Umkreis.

Wegweiser für die Bürgerstiftungsarbeit

Im Sommer 2018 ist ein weiterer Band unserer Reihe "Wegweiser für die Bürgerstiftungsarbeit" erschienen, in welchem die wichtigsten Fakten zum Fundraising für Bürgerstiftungen erläutert und Fundraisingbeispiele aus den Bürgerstiftungen gezeigt werden.

Weitere Literaturhinweise und Links zu Weiterbildungsangeboten haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt.

Der Bürgerstiftungskongress

Katharina Lippold-Andrae

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Der Bürgerstiftungskongress sieht sich als Netzwerk und Forum für Gütesiegel-Bürgerstiftungen und Gründungsinitiativen. Hier werden die Themen diskutiert, die Bürgerstiftungen bewegen. Neben der Gelegenheit zum persönlichen Austausch erhalten Bürgerstiftungsakteure fachliche Inputs und Fortbildungen, außerdem können sie ihre Projekte präsentieren.

 

Bürgerstiftungskongress 2021

Der Bürgerstiftungskongress 2021 wird am 24. und 25. September in Erfurt stattfinden. Sollten aufgrund einer weiter angespannten Pandemiesituation physische Treffen im Herbst noch immer nicht möglich sein, werden wir am 24. September einen digitalen Kongress veranstalten.

Die Krise als Chance sehen

Am 18. September 2020 fand unser erster rein digitaler Bürgerstiftungskongress statt. Wir wollten erfahren, wie es Ihnen ergangen ist, was Sie aus der Krise mitnehmen und uns mit Ihnen austauschen, wie die Zukunft gestaltet werden kann.

Digitaler Austausch

Der Kongress bot die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung: In vier digitalen Räumen diskutierten Bürgerstiftungsakteure zu den Themen Digitalisierung, Bildung, nachhaltige Städte und Gemeinden und Finanzmittelentwicklung.

Der Bürgerstiftungskongress fand vom 8. bis 9. November in Kassel statt. Gemeinsam haben wir dort den Schwung genutzt, den die Vergabe des Deutschen Stifterpreises an 30.000 Bürgerstifterinnen und -stifter uns gegeben hat: mehr Menschen zum Mitstiften zu motivieren, das Fundament der Bürgerstiftungen auszubauen und damit unser Gesellschaft zu stärken. Die Bürgerstiftungen wollen und sollen sich noch stärker als lokale Experten und Hebel für gemeinsame Interessen von potentiellen Förderpartnern positionieren.

Beim Bürgerstiftungskongress in Neuss trafen sich ca. 80 Bürgerstiftungsaktive zum Thema „Wie Bürgerstiftungen Demokratie denken, gestalten, leben“.

Dort wurde eine Selbstverpflichtung der Bürgerstiftungen für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt auf den Weg gebracht. Neben Inputs zu aktuellen Stiftungsthemen wie Datenschutz, Rücklagenbildung, Rechte von Ehrenamtlichen sowie wertschätzende Kommunikation nach innen und außen spiegelte sich der Dreiklang des Kongressthemas in der übrigen Programmgestaltung wider: André Wilkens von der Offenen Gesellschaft und Herbert Taudien von der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen gingen auf die Frage ein, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Mit demokratischer Partizipation und der Rolle von Bürgerstiftungen vor Ort beschäftigte sich Prof. Hermann Heussner von der Hochschule Osnabrück, bevor Irene Armbruster, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Stuttgart schließlich einen Einblick in „Teilhabe und Vielfalt in Bürgerstiftungen“ gab.

Den Abschluss bildete schließlich ein Projektrundgang, bei dem Bürgerstiftungen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands ihre Projekte zu Demokratiebildung und partizipativer Teilhabe vorstellten. Darunter fanden sich Projekte wie Miteinander in München, das Erfurter SpendenParlament, der Göttinger Zivilcouragepreis sowie Du bist Demokratie! der Bürgerstiftung Wiesloch.

Von einigen Veranstaltungsbeiträgen liegen Präsentationen und Zusammenfassungen vor. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Katharina Lippold-Andrae - wir schicken Ihnen diese dann gerne per Mail!

Dank

Wir danken der Bürgerstiftung Neuss und der Stadt Neuss für ihre Gastfreundschaft!

 

Beim Bürgerstiftungskongress 2017 in Göttingen standen die Finanzen der Bürgerstiftungen im Mittelpunkt: Wie gehen Bürgerstiftungen mit der Niedrigzinsphase um? Gibt es bei den Finanzen Unterschiede zu den anderen Stiftungen? Über wie viel Geld verfügen Bürgerstiftungen? Wie legen sie ihr Stiftungsvermögen an?

Grundlage für die Diskussionen war der Stiftungsfokus Nr. 12, welcher die Ergebnisse der diesjährigen Umfrage zusammenfasst und erläutert.

Von einigen Veranstaltungen (BarCamps und Workshops) liegen die Präsentationen und Zusammenfassungen vor. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Katharina Lippold-Andrae - wir schicken Ihnen diese dann gerne per Mail!

Mit starken Partnern mehr erreichen!

Eindrücke vom Bürgerstiftungskongress 2019 in Kassel

Bundesweites Vernetzungstreffen des Programms "Chancenpatenschaften"

(ehemals "Bürgerstiftungen stiften Patenschaften")

Ansprechpartner
Axel Halling

Axel Halling

Programm „Chancenpatenschaften“ Referent Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands

Tel. +49 (0)30 897 947 - 97

Fax +49 (0)30 897 947 - 91

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Einmal im Jahr treffen sich die ProjektbetreuerInnen bzw. -verantwortlichen der beteiligten Bürgerstiftungen zu informellen Vernetzungstreffen. Der nächste Termin findet am 27. und 28. August 2020 in Berlin statt.

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands übernimmt dabei die Rolle als Vermittler und Kooperationspartner der Patenschafts-Bürgerstiftungen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen unterstützt zudem die beteiligten Bürgerstiftungen in ihrer Kommunikation und Vernetzung, damit diese ihre Arbeit vor Ort effektiver organisieren können.

 

 

Auf Wunsch der in 2018 beteiligten (Bürger)Stiftungen wurde in 2019 auf ein neues Vernetzungsformat umgestellt: Es gab nur ein einziges internes, bundesweites Treffen für die VertreterInnen der beteiligten Stiftungen, das dafür aber über zwei Tage im Haus Deutscher Stiftungen angeboten wurde. Zielgruppe waren vor allem die an den Standorten verantwortlichen KoordinatorInnen, die als entscheidende Schnittstelle zwischen Mentoring- und organisatorischen Arbeit fungieren. Ihre unterschiedlichen Herausforderungen zu diskutieren war neben dem Kennenlern-, Vernetzungs- und Austauscheffekt der Veranstalt das Hauptanliegen des Treffens. Als Referenten führten zwei Vertreter des Netzwerkes Berliner Kinderpatenschaften e.V. in die theorethischen Aspekte der Materie ein und legten diese in der Diskussion der eingebrachten Erfahrungen mit den TeilnehmerInnen gemeinsam aus. Florian Amoruso-Stenzel, Kein Abseits! e.V., Berlin, / Netzwerk Berliner Kinderpatenschaften e.V. sprach am ersten Tag des Treffens über die "Qualitätssicherung in der Patenschaftsarbeit - Standards und Einzelaspekte", sein Kollege Bernd Schüler, der auch für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen tätig ist, über die "praktischen Möglichkeiten der Qualitätssicherung bei limitierten Ressourcen".

Am zweiten Tag der Veranstaltung gingen die beiden Referenten in einzelnen Gruppenworkshops: Bernd Schüler sprach zur "Gewinnung von männlichen Paten und Mentoren", Florian Amoruso-Stenzel zur "Sensibilisierung für Kinderschutzthemen in der Patenschaftsarbeit". In zwei weiteren Workshops lud Mahar Albaher Ali, EAF Diversity in Leadership, Berlin zum Thema "Spezifische Anforderungen an Mentoringprojekte für Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte" ein, in einem vierten Workshop Kai Mausbach, Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW, Dortmund zum Thema "Wirksamkeitsaspekte im Engagement mit geflüchteten jungen Männern". Ein gemeinsamer Grillabend und ein von einem Geflüchteten geführte Tour durch Berlin-Neukölln rundeten das Program des Verentzungstreffens ab.

Das zweite Vernetzungstreffen der Patenschafts-Bürgerstiftungen fand im Rahmen des Bürgerstiftungskongresses in Neuss statt.

Neben dem Austausch über Aktuelles aus der Bürgerstiftungsarbeit vor Ort und über die neuesten Planungen innerhalb von „Menschen stärken Menschen“ in Berlin war Bernd Schüler, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa), als Inputgeber und Gesprächspartner zum Thema „Patenschaften national und international - aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen“ zu Gast.

Am 16. Mai 2018 fand das 1. interne Vernetzungstreffen der Patenschaftsbürgerstiftungen statt.

Als Inputgeberin und Gesprächspartnerin war Réka Lörincz, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) zu Gast und berichtete über die Arbeit ihrer Organisation.