Präsenzveranstaltungen

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands bietet Interessierten verschiedene Veranstaltungsformate zum Austausch und zur Weiterbildung.

Bürgerstiftungskongress 2026 in Köln

Dr. Katharina Lippold-Andrae

Referentin Weiterbildung und Veranstaltungen

Tel. +49 (0)30 897 947 - 92

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„Die Bürgerstiftung – mehr als ein Ort: Wie Gemeinschaft entsteht“

Gemeinschaft braucht Orte. Orte der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens. Doch wie entstehen solche Räume und welche Rolle können Bürgerstiftungen dabei spielen? Wie lassen sich Orte beleben und nachhaltig gestalten, die Menschen zusammenbringen und Teilhabe ermöglichen?

Beim diesjährigen Bürgerstiftungskongress am 18. und 19. September in Köln gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach. Im Mittelpunkt steht dabei die Idee der „Dritten Orte“, also Orte jenseits von Zuhause und dem Arbeitsplatz. Bürgerstiftungen entwickeln hierfür vielerorts kreative und ganz unterschiedliche Ansätze, von Werkstatt-Cafés über Pop-up-Projekte bis hin zu soziokulturellen Zentren und offenen Begegnungsräumen.

 FREITAG, 18. September 2026

12:00 Uhr 

Ankommen und Mittagsimbiss

13:00 Uhr

Begrüßung und Einführung in die Themen des Kongresses
Ulrike Reichart (Leiterin Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands) und Leitung Arbeitskreis Bürgerstiftungen

13:30 Uhr

Input und Gespräch: „Mitten im Miteinander - wo Menschen sich treffen“
Input von Katarina Peranić, More in Common Deutschland, anschließend moderiertes Gespräch mit Bürgerstiftungsakteur*innen der Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen, Stiftung KalkGestalten und der Bürgerstiftung Rohrmeisterei Schwerte.

14:45 Uhr

Kaffeepause

15:00 Uhr

Austausch an den Thementischen Runde 1:

  • Tisch 1: Gut aufgestellt: Dritte Orte nachhaltig finanzieren
    Wie lassen sich Dritte Orte langfristig finanzieren? Im Fokus stehen Fördermittel, Fundraising, Kooperationen und nachhaltige Finanzierungsmodelle. 
  • Tisch 2: Beständig bleiben: Dritte Orte dauerhaft verankern
    Wie können Dritte Orte langfristig an einem festen Standort etabliert werden? Wir sprechen über nachhaltige Strukturen, lokale Verankerung und die dauerhafte Nutzung als lebendiger Ort der Begegnung.
  • Tisch 3: Kooperationen vor Ort aufbauen
    Tragfähige Kooperationen mit Kommune, Zivilgesellschaft und Wirtschaft sind zentral für den Erfolg Dritter Orte. Wie können gemeinsame Verantwortung und abgestimmte Interessen die Nutzung, Akzeptanz und langfristige Entwicklung stärken?
16:00 Uhr

Wechselpause

16:15 Uhr

Austausch an den Thementischen Runde 2:
Parallel dazu gibt es die Möglichkeit zur Vernetzung von Initiativen und neuen Bürgerstiftungen zu aktuellen Fragen und Herausforderungen.

17:00 Uhr

Ende der Veranstaltung in der Fritz Thyssen Stiftung

18:30 Uhr

„BANK-ett für Begegnung“, Veranstaltungsort: Ottmar-Pohl-Platz 5, 51103 Köln-Kalk
Das „BANK-ett für Begegnung“ auf dem Ottmar-Pohl-Platz wird zu einem lebendigen Dritten Ort mit interkulturellem Buffet und musikalischen Beiträgen. Es wird gemeinsam mit der Stiftung KalkGestalten, dem Integrationshaus Köln,
dem HoR Köln und der Software AG – Stiftung organisiert.

SAMSTAG, 19. September 2026

09:00 Uhr

Begrüßung und Einführung in den Tag
Ulrike Reichart, Leiterin Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands

09:30 Uhr

Dritte Orte aus juristischer Sicht - eine Checkliste
Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Hochschule Bielefeld, Jurist, Gemeinnützigkeitsrecht

Die Initiierung und Organisation von Dritten Orten durch eine Bürgerstiftung kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen: Die Bürgerstiftung fördert bereits bestehende Dritte Orte. Die Bürgerstiftung organisiert den Dritten Ort in eigener Verantwortung. Die Bürgerstiftung kooperiert mit anderen Einrichtungen. Je nach Vorgehensweise ergeben sich für die Bürgerstiftungen andere (steuer-)rechtliche und versicherungsrechtliche Fragen. Der Input möchte Ideen an die Hand geben, an welche juristischen Gesichtspunkte im Einzelfall zu denken ist.

10:15 Uhr

Austausch an Thementischen:

  • 1. Pop-ups & temporäre Dritte Orte
    Temporäre Dritte Orte ermöglichen schnelles Ausprobieren und niedrigschwellige Zugänge, aktivieren lokale Netzwerke und machen das Potenzial von Räumen sichtbar – oft als erster Schritt zu dauerhaften Orten.
  • 2. Immobilien & Räume entwickeln
    Wie entwickelt man eine Immobilie zu einem Dritten Ort? Im Workshop geht es um Nutzungskonzepte, Anforderungen an Räume, mögliche Herausforderungen und die Frage, wie aus einer Immobilie ein lebendiger Ort für Gemeinschaft entstehen kann. Teilnehmende u.a. Winfried Ripp (Bürgerstiftung Dresden und Regionalkurator für Sachsen, Brandenburg und Berlin), Stiftung Aktive Bürgerschaft
  • 3. Ehrenamtliche gewinnen und binden
    Ehrenamtliches Engagement ist zentral für lebendige Dritte Orte. Im Fokus stehen die Gewinnung und langfristige Bindung von Engagierten, klare Rollen sowie wertschätzende Strukturen für nachhaltige Mitarbeit. Teilnehmende u.a. Franz Martin Schäfer (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt)

11:00 Uhr

Pause

11:15 Uhr

Austausch an den Thementischen:

  • 1. Bürgerstiftungen als Dienstleisterinnen
    Viele erfolgreiche Bürgerstiftungen bieten die Verwaltung von Treuhandstiftungen und/oder rechtlich selbstständigen Stiftungen als Dienstleistung an. Die Angebote, die in diesem Zusammenhang von Seiten der Bürgerstiftungen gemacht werden, können unterschiedlich ausgestaltet und mit unterschiedlichen Kosten verbunden sein. Der Workshop möchte mit den Teilnehmenden darüber ins Gespräch kommen, welche Dienstleistungen im Einzelfall bewusst (nicht) angeboten werden und wie eine mögliche Vergütungsstruktur hinter dem jeweiligen Angebot aussieht.
  • 2. Zusammenspiel von Ehrenamt und Hauptamt
    Wie kann das Zusammenspiel von Ehrenamt und Hauptamt gut funktionieren? Wir möchten Rollen, Verantwortlichkeiten und klare Strukturen im gemeinsamen Arbeitsalltag beleuchten. Erörtert wird außerdem, wann der Aufbau einer Geschäftsstelle sinnvoll ist, welche Aufgaben hauptamtlich getragen werden sollten und wie beide Seiten konstruktiv zusammenarbeiten können.
  • 3. Die eigene Bürgerstiftung in die Öffentlichkeit bringen
    Wie schaffen wir mehr Aufmerksamkeit für unsere Arbeit und erreichen die richtigen Zielgruppen?

12:45 Uhr

Abschluss und Ausblick

13:00 Uhr

Ende der Veranstaltung und Mittagsimbiss

STADTHOTEL am Römerturm 
Kolping Hotel Am Römerturm GmbH 
St. Apern - Str. 32 
50667 Köln 
Tel.: +49(0) 221 2093 0 
info@stadthotel-roemerturm.de 
www.stadthotel-roemerturm.de      

Motel One Germany Betriebs GmbH 
Motel One Köln Neumarkt 
Cäcilienstraße 32 
50667 Köln
Tel: +49 221 292692-0 
www.motel-one.com

MAISON MARSIL 
Boutique Hotel  home made GmbH 
Marsilstein 25-27
50676 Köln 
Tel.: +49 (0)221 – 57 00 1160 
hotel@marsil.de 
www.marsil.de

Rückblick Regionaltreffen 2026

Zukunft gestalten: Erfolgreiche Wege der Nachwuchs- und Stiftergewinnung

Dr. Katharina Lippold-Andrae

Referentin Weiterbildung und Veranstaltungen

Tel. +49 (0)30 897 947 - 92

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Wie können Bürgerstiftungen auch morgen handlungsfähig bleiben? Bei den Regionaltreffen 2026 rückten zwei zentrale Zukunftsfragen in den Mittelpunkt: die Gewinnung neuer Aktiver für Gremien und Projekte sowie die Ansprache und Bindung neuer Stifterinnen und Stifter.

Ob kleine oder große Bürgerstiftung, ländlich oder urban, ehren- oder hauptamtlich getragen – alle stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Wie sprechen wir unterschiedliche Menschen an? Wie gewinnen wir jüngere, vielfältigere Perspektiven für Verantwortung und Engagement? Und wie schaffen wir Vertrauen, damit Menschen sich auch finanziell längerfristig engagieren?

Die Regionaltreffen luden dazu ein, bewährte Ansätze aus der Praxis kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Gemeinsam sammelten wir Ideen und diskutieren Erfolgsfaktoren, wie Nachwuchs und Stiftungskapital nachhaltig  gewonnen werden können. 

Das Regionaltreffen Nord und Niedersachsen findet bei der Bürgerstiftung Hannover, Loebensteinstr. 38, 30175 Hannover statt. Anmeldeschluss ist der 30. Januar 2026.

Das Regionaltreffen Nordrhein-Westfalen bei der EY Corporate Solutions GmbH & Co. KG, am Kai 2-6, 44263 Dortmund statt. Anmeldeschluss ist der 06. Februar 2026.

Das Regionaltreffen östliche Bundesländer findet in den Räumlichkeiten der Bundesstiftung Gleichstellung, Karl-Liebknecht-Str. 34, 10178 Berlin statt. Anmeldeschluss ist der 13. Februar 2026.

Das Regionaltreffen Baden-Württemberg findet im Center of American Studies, Curt und Heidemarie Engelhorn Palais, Hauptstraße 120, 69117 Heidelberg statt. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026.

Das Regionaltreffen Hessen und Rheinland-Pfalz findet in Heusenstamm statt. Anmeldeschluss ist der 27. Februar 2026.

Das Regionaltreffen Bayern findet im Münchner Zukunftssalon, Goethestr. 28, 80336 München statt. Anmeldeschluss ist der 06. März 2026.

Was sind Regionaltreffen?

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands veranstaltet regelmäßig im Frühjahr sechs Regionaltreffen, bei denen Bürgerstiftungen einer Region zum gegenseitigen Austausch zusammenkommen. Bei diesen Treffen sind die jeweiligen Regionalkurator*innen vor Ort, helfen bei allen Fragen weiter und vermitteln bei Bedarf hilfreiche Kontakte. Neben Fachimpulsen, Diskussionen und kollegialem Austausch findet die Übergabe des Gütesiegels für Bürgerstiftungen statt. Eine aktuelle Auswertung zur Zufriedenheit mit den Regionaltreffen 2024 haben wir Ihnen zum hier Download bereitgestellt.

Rückblick Bürgerstiftungskongress 2025

Dr. Katharina Lippold-Andrae

Referentin Weiterbildung und Veranstaltungen

Tel. +49 (0)30 897 947 - 92

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Unter dem Motto „Veränderung beginnt im Kleinen – Wie Bürgerstiftungen mit aktuellen Herausforderungen umgehen“ kamen vom 12. bis 13. September 2025 engagierte Vertreter*innen aus ganz Deutschland in Bielefeld zusammen. Zwei Tage lang stand der Bürgerstiftungskongress im Zeichen des Austauschs, neuer Impulse und lebendiger Begegnungen.

Im Mittelpunkt: das Engagement vor Ort und seine Bedeutung für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Prof. Dr. Claudia Vogel (Hochschule Neubrandenburg) sprach in ihrem Impulsvortrag über Zugangschancen im bürgerschaftlichen Engagements. In anschließenden Diskussionsrunden wurde deutlich, wie Bürgerstiftungen Verantwortung für Demokratie, Klima und Bildung übernehmen – und wie ihre Geschichten des Gelingens Mut machen können.

Aus diesen Diskussionen ist auch unsere neue Handreichung "Bürgerstiftungen für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt – Erfahrungen und Impulse" hervorgegangen. Sie fasst Ideen und bewährte Ansätze zusammen, wie Bürgerstiftungen auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren und dabei sichtbar Haltung zeigen können.

Am zweiten Kongresstag boten praxisnahe Austauschformate Raum für Vernetzung und kollegiales Lernen – abgestimmt auf die unterschiedlichen Phasen und Bedürfnisse von Bürgerstiftungen: von Neugründungen über Umbruchphasen bis hin zu etablierten Stiftungen mit hauptamtlichen Strukturen.

Stimmen zum Kongress 2025: Wie hat es Ihnen gefallen?

"Der gemeinsame Austausch war mal wieder überaus bereichernd. Auch die perfekte Vorbereitung und gute Location haben die zwei Tage zu einem besonderen event gemacht. Nicht zuletzt: die gute Verpflegung :-)"

 

"Es war eine gute Mischung aus Vorträgen und Austausch."

 

"Mir hat gefallen, dass es am Samstag verschiedene Workshops nach Größe/Stand der Bürgerstiftungen gab. Das ermöglicht eine zielgerichtetere Diskussion. Die "Fragerunde" an B. Küstermann hat, glaube ich, allen etwas gebracht."

 

"Sehr gut organisiert, guter Austausch und Input!"

 

"Gut war der Austausch mit anderen BS in ähnlichen Entwicklungsstadien. Immer, wenn Fragen aus dem Plenum aufkamen und diskutiert wurden."

"Gut fand ich das Miteinander auf Augenhöhe, der informative und impulsgebende Austausch über unterschiedliche Lösungsansätze bei vergleichbaren strukturellen Problemen, die breitgefächerten Ideenansätze bei den Projektrealisierungen."

 

"Alles dabei: Konkrete Beispiele aus der Stiftungsarbeit, Austausch mit den Vertretern anderer Stiftungen, Besprechen von Rechtsfragen"

 

"Die Tagung war perfekt organisiert - meine Erwartungen wurden erfüllt."